Neues im Shop

Gerade hatte ich mal wieder eine kreativere Phase und habe endlich wieder ein paar neue Schmuckstücke für den Shop gemacht. Dieses Mal wurde es etwas schlichter und klassischer. Also zurück zum Ursprung. Da ich aber wieder gerne mit Sandguss arbeite, bin ich selber gespannt, was da noch kommt.

Verfolgt von…Popart

Diese Kategorie hatte ich schon lange nicht mehr, aber nun ist es wieder so weit! Eine bestimmte Sache, die mir gerade überall zu begegnen scheint. Und das ist momentan Popart. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wo es angefangen hat, aber es war wie ein Puzzle, dass sich allmählich gefügt hat und nun ist es offensichtlich, dass mich dieses Thema beschäftigt. Es sind vor allem Roy Lichtenstein und Keith Haring, die mein Interesse geweckt haben. Mit Haring und Graffiti habe ich mich bereits im Diplom beschäftigt, während Lichtenstein neu hinzu kam.

Bilder von.

Bild von.Bilder von. Mein bisheriger kleiner Beitrag in Form von Schmuck: Anhänger „lips“ mit kleinem funkelnden Schönheitsfleck, wenn man es so haben will. Großer Anhänger aus von Hand geschliffener Koralle und 925er Silber, kleiner Anhänger aus Silber und Zirkon.

Masako

Sehr interessant finde ich die Arbeiten von Masako Onodera. Zwischen Objekt und Schmuck und aus unterschiedlichen Materialien. Mich spricht die Serie „The way of flesh“ besonders an.

Alle Arbeiten, mehr Informationen und Fotos gibt es auf www.masakoonodera.com

Nora

Ich möchte das Thema Herbst nicht unnötig breit treten, aber der Schmuck von Nora Rochel passt irgendwie zur Stimmung. Ich finde die Stücke wirklich gut und könnte mir vostellen, den ein oder anderen Ring zu erwerben! Ich mag die besonders großen Stücke, aber es gibt verschiedene Größen. Und natürlich macht die Schmuckdesignerin auch Halsschmuck und Ohrringe. Und sogar Porzellan gehört zu ihrem Repertoire.

Mehr Infos und alle Fotos über www.nora-rochel.de

Marimekko

Seit dem ich in Finnland im Marimekko- Werk war, bin ich ein Fan. Wir konnten dort einen Blick hinter die Kulissen machen und viele Fragen stellen. Es gab wirklich viel zu sehen. Und das tollste war natürlich die Möglichkeit im Outlet einzukaufen. Als Studentin war mein Budget zwar klein, aber immerhin hat es für eine tolle Tasche gereicht. Als Schmuckgestalterin habe ich natürlich immer darüber nachgedacht, wie wohl Marimekko- Schmuck aussehen könnte. Nun habe ich eine Antwort darauf.

Mein Fazit: Der Schmuck ist minimalistisch und grafisch, aber irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Vor allem gibt es einige Teile, die ich hier nicht gezeigt habe, die mir etwas sehr teuer erscheinen. Gut Marimekko ist ein Name, den man mit dem Stück zusammen kauft. Trotzdem…extrem originell sind manche Stücke nun wirklich nicht. Ich denke einfach, wenn man Holzschmuck mag, findet man auch beispielsweise auf Dawanda junge Designer, die originelle Stücke anbieten und zu guten Preisen! Ansonsten würde ich sicherlich nicht meckern, wenn ich eine Kette von Marimekko bekäme.

Verwandtschaft

Wie ich einmal schrieb, gab es irgendwie schon alles. Und deswegen passiert es, dass man auf Arbeiten trifft, die verblüffend ähnlich sind. Ich habe mich mit dem Thema Heimat und Tracht auseinander gesetzt. Dabei ist eine Kleinserie von Schmuckstücken enstanden, die von der bayerischen Tracht inspiriert ist. Und vor einiger Zeit…finde ich diese Arbeit von Yago Partal, sozusagen die internationalen Verwandten meiner Tierfamilie. Natürlich ist die Umsetzung ganz anders und erfüllt einen anderen Zweck, die Grundidee ist jedoch die gleiche.

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Sogar ein Zwillingsbruder ist dabei:

zoo-portraits-by-yago-partal-06_DSC1174_DSC1175 _DSC1176 _DSC1186 _DSC1188 _DSC1187 Alle meine Schmuckstücke gibt es in meinem Shop!

Patricia

Patricia Wieckowski ist eine ehemalige Kommilitonin von mir und eine tolle Schmuckgestalterin. Ewas überfällig ist dieser Post, denn ich wollte längst einmal ihre Arbeiten zeigen. Diese Broschen sind Teil ihres Diploms, dazu hat sie sich mit Grapholgie, also Schriftdeutung, beschäftigt. Die vier Charaktertypen ( Sanguiker, Choleriker, Phlegmatiker und Melncholiker) spielen dabei auch eine tragende Rolle. Jeder Charaktertyp hat insgesamt vier Broschen bekommen. Die Arbeiten sind nicht nur gestalterisch, sondern auch handwerklich überzeugend gemacht. Und ich freue mich, dass ich diese Tollen Arbeiten hier mit anderen teilen kann. Patricia Wieckowski hat in Lübeck ein eigenes Ladeatelier in der Kleinen Petersgrube. Also falls ihr zufällig dort sein solltet, auch viele Arbeiten von anderen Künstlern gibt es bei ihr zu entdecken.

cholerique _1364907256 chichi_1364907295 Melancholie _1364907337 Phlegmatique _1364907908

Verfolgt von…Lapis Lazuli

Das Ultramarin oder Königsblau ist neuerdings kaum aus meinem Kopf zu bekommen. Und weil dieser automatisch auch an Schmuck denkt, ist da unweigerlich Lapis Lazuli. Den Anhänger, den ich als Prototyp anfertigte, muss an meinem Hals Überstunden machen! Dann kam ich nicht umhin ein antikes Paar Ohrstecker zu kaufen, natürlich mit Lapis. Und ein relativ alter Ring, den ich mir aus Canterbury mitbrachte, als ich vor Ewigkeiten in England war, wurde auch aus der Frührente geholt um wieder meine Hand zu schmücken. Hier sind ein paar schöne Stücke, die ich auf Dawanda entdeckt habe. Gerade die Kombination aus Gold und Lapis Lazuli ist schon immer eine klassische und unwiderstehliche Verbindung gewesen. Aber auch mit kühlem Silber macht sich der Edelstein wirklich gut.

1345048720-7141365237383-2411348515458-7731307373790-452 1307373733-255   1365069415-482 1337190046-578 Mein eigener Beitrag zum Thema: 1365882489-827 Einfach Bild anklicken und ihr gelangt zum jeweiligen Produkt.

DIA´13

DIA lautet der Name der Jahresausstellung der Fakultät Gestaltung in Wismar. Dieses Jahr hatte ich tatsächlich auch etwas davon! Kein Stress, kein Auf- oder Abbau. Nur besichtigen, staunen und diskutieren und danach etwas feiern. Meine liebsten Arbeiten habe ich versucht mit ein paar Schnappschüssen festzuhalten.

Ach dieses wundervolle Projekt…seufz! Eine unglaublich schönes Konzept mit Schmuckobjekten, Film und Installation. Gemacht von Anne Lengnink, die dafür den DIA- Preis in der Kategorie Schmuck gewonnen hat. Zurecht! Ich bin stolz auf Dich! Die Kirschen bestehen aus Bernstein und Silber. Den Film hat Anne selbst gedreht, geschnitten, das Drehbuch gemacht, also eigentlich alles! Das Ganze war in einem kleinen eigens dafür errichteten Kubus ausgestellt, den man betreten konnte. Und war man erst einmal darin, wurde man fast in eine andere Welt gesogen. Bitte mehr davon! dia06 dia07 dia08

Einige Schmuckstücke wurden aus alten Koffern heraus präsentiert, was mir an sich gut gefallen hat. Ich hätte mir die Atmosphäre etwas anders gewünscht, nicht ganz so „sauber“. Aber es war auf jeden Fall schön anzusehen. Es gab so viele tolle Stücke, ich kam gar nicht dazu alle zu dokumentieren- zwischen Fotografieren, ehemalige Kommilitonninen begrüßen, Lesen und Gucken. dia15

Dies sind die Stücke, die mich aus dem Koffer heraus am meisten angesprochen haben: Schmuckstücke von Stefan Pejunk, zum Thema Art Déco. Der Haarschmuck mit den Rosen war glaube ich einem anderen Projekt zugeordnet, hat mich aber gleichermaßen begeistert. Am liebsten hätte ich den Haarreif selber mal getragen! Weiter so Stefan!dia14 dia13

Inspiriert vom Stierkult der Minoer hat Anne Ruddat folgenden Schmuck gestaltet. Sehr dekorativ, grafisch und mit einer gewissen Fashion- Komponente. Mir hat natürlich gut gefallen, dass Anne viel emailliert hat.dia12 dia11 dia09 dia10

In einem anderen Raum fanden sich einige Projekte die sich mit Formen von Graffitty auseinander gesetzt haben.dia03 dia02Die Schweinchen auf der Schweinsbrücke in Wismar gibt es immer zu sehen. Mit gestrickten Accessoires und Kommentaren versehen und rund um alle Jahreszeiten fotografiert, bekamen diese Geschöpfe etwas sehr Ironisches. dia04 dia05

Diese Arbeit fand ich auch sehr toll, weil ich nicht die Finger davon lassen konnte. Ich nahm mir ein paar Teile mit und werde sie bei Gelegenheit irgendwo an die Wand kleben. Das ist auch ein bisschen wie Kunst auf Rädern– vom Nordosten in den Süden. Ich werde sie weiter verbreiten und das bei Gelegenheit dokumentieren.dia01 Es gab noch sooooo viel mehr zu sehen, aber ab einer gewissen Menge schaltete mein Gehirn auf Stand by und ich entschied mich einfach alles andere zu genießen und mich im Augenblick über die Sachen zu freuen.