Ein eigenes Haus

Welchen Spaß hat es doch als Kind bereitet, aus Pappkartons Häuser zu bauen? Auch wenn diese Werke nicht von Dauer waren, weil z.B. die Stabilität fehlte. Nun gibt es ein Konzept, für kleine und für große Kinder! Ein Set zum Bauen von Häusern oder anderen spannenden Dingen, wie Schiffen. Die Bausteine bestehen aus recycelter Pappe und die Konstruktion der einzelnen Steine bietet eine ausreichende Stabilität. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie das der Legosteine. Da möchte man gerne wieder Kind sein!

Alle Bilder und mehr Infos gibt es hier.

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Bärchen

Vermutlich gibt es kaum jemanden, der Gummibärchen nicht mag. Für die einen ist es süßes Naschwerk, für die anderen eine Kindheitserinnerung. Ich muss zugeben, dass ich Fruchtgummis einer anderen Marke bevorzuge. Aber dieses Konzept für eine Kampagne finde ich gut gelungen.

Titel der Kampagne: Fruity Bears
Hochschule: HAW Hamburg, Studiengang Design
Art Directors: Valentin René Tillian, Michael Wilde
Mentor: Prof. Sven Vogel

Hier entdeckt, mehr Informationen über die Hochschule und hier.

Moderne Alchemie

„Do it yourself“ ist nach wie vor in aller Munde. Egal ob es etwas gestricktes, selbstgenähte Kleidung oder etwas anderes Selbstgemachtes ist. Viele Menschen haben wieder das Bedürfnis etwas selbst zu erschaffen oder zu produzieren. In diesem Zusammenhang finde ich dieses Alchemisten- Kit wunderbar gelungen. Wie wäre es mit einem eigenen Parfum oder Eyeliner? Mit diesem gut gestalteten Set kann man seiner Freude an DIY, Experimenten und der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Gestaltet von HEKA.

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Bilder und Video hier entdeckt.

Ungleiche Schwestern

Auch ich hatte einmal eine Barbiepuppe. Ich bekam sie mit 9 Jahren, davor spielte ich viel mit Stofftieren und Autos. Hat es meine Wahrnehmung bezüglich Schönheit verändert oder geprägt? Und ist das einem Kind überhaupt bewusst? Wenn ich heute darüber nachdenke, würde ich eher zum Teddy tendieren. Aber ganz und gar werden Barbies nicht verschwinden. Ich glaube ausserdem, dass unser Schönheitsbild und unser eigenes Selbstbewusstsein von mehr beeinflusst werden als nur von einem Spielzeug. Deswegen bin ich nicht sicher, ob die ungleiche Schwester von Barbie, „Lammily“ so viel bewirken wird. Ich finde es bewundernswert, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und die Ambition hat eine kleine Revolution anzuzetteln. Es bleibt nur die Hoffnung, dass die Produktentwicklung und die künftige Produktion kein Tropfen auf den heißen Stein waren. Was haltet ihr von dem Lammily- Projekt? Und denkt ihr, dass diese Puppe Erfolg haben wird? Übrigens war es ein Illustrator und kein Produktdesigner, der diese Idee hatte: Nickolay Lamm

Hier entdeckt. Alles Bilder und mehr Infos auf www.nickolaylamm.com

Der Nougat- Hocker

Das ist nicht jemand, der gerne auf Nougat sitzt, sondern ein Stück Möbel! Diese Möbel wurden von Matthias Borowski gestaltet und verdeutlichen die Wichtigkeit der Materialien in der Produktgestaltung. Essbar sind sie nicht, aber die Ähnlichkeit ist verblüffend. Vor allem, wenn man bedenkt wie viele künstliche Zusätze heute in Süßigkeiten stecken. Da haben Produktdesigner und Lebensmitteldesigner eine gemeinsame Schnittstelle. Das ist mein Favorit aus der Serie:

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Mehr Infos gibt es hier: www.kollektivpluszwei.com

Glas und Form

Richtig schöne Gefäße in wundervollen Farben hat Alexa Lixfeld, eine hamburger Designerin, zusammen mit Glasbläsern geschaffen. Wirklich gut finde ich die Präsentation, in die die Holzformen mit eingebunden wurden. Eine nennenswerte Arbeit!

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Clownsnasen

Oder besser gesagt Gefäße mit ein wenig Humor. Formschön und puristisch, aber mit einem Hauch Ironie hat Tomas Kral diese Behälter gestaltet. Ich finde die Idee schön und das Resultat überzeugt mich auch. So macht der Alltag ein wenig mehr Freude. Die Behälter sind übrigens aus Keramik, die Clownsnasen aus Kork.

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ohne grünen Daumen

Den grünen Daumen habe ich nicht. Ich töte alles was grün ist! Ich weiß nicht wieso das so ist. Ich schätze ich habe einfach Freude an anderen Dingen und Pflanzen gehören nicht dazu. Jedefalls gibt es für mich und andere Leute ohne grünen Daumen eine kleine Abhilfe. Risako Matsumoto, ein Teil des Design Soil hat das „Vergissmeinnicht“ etworfen. Wenn zu wenig Wasser in der Vase ist, kippt die Konstruktion. Schlicht, schick und ein Lebensretter für die Pflanze.

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Camping zu Hause

Stefanie Hornig hat eine wundervolle Abschlussarbeit gestaltet. Die Österreicherin hat in Berlin studiert und lebt derzeit in London. Aus ihren eigenen Erfahrungen heraus, viel unterwegs zu sein und sein Zuhause zu vermissen, entstanden drei Objekte. In hrer Funktion erinnern diese an Campingzubehör, sind aber nicht mobil. Ich finde das Konzept wirklich spannend und kann aus der gleichen Erfahrung schöpfen, vielleicht gefallen mir die Objekte deswegen so gut?

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